Der Garsebacher Rundweg, ein Wandertipp
Der Garsebacher Rundweg führt rings um Garsebach und bietet viele interessante Ausblicke ins schöne Triebischtal. Als Ausgangspunkt bietet sich der Parkplatz am alten Bahnhof der ehemaligen Kleinbahnstrecke Lommatzsch – Meißen – Wilsdruff (1909 – 1966) an. Hier mündet auch die Kleine Triebisch in die Große Triebisch.Entlang der Großen Triebisch führt die Strecke zunächst auf dem ehemaligen Bahndamm, dem sog. Jägersteig, entlang. Am kleinen Friedhof vorbei, gelangt man zu den verwitterten Pfeilern des einst über 200 m langen Robschützer Kleinbahnviaduktes. Die Spannweite betrug jeweils 30 m zwischen den bis 11,5 m hohen Pfeilern. Weiter geht es links den „Kuhberg“ hinauf mit Blick über das Tal auf den sog. „Schuldenhang“ (ein in den 80igern entstan-denes EFH-Wohngebiet). Oben auf dem Jokischberg befinden sich noch die Reste eines alten Slawischen Rundwalls. Von hier kann man einen Abstecher zurück ins Tal zur Neidmühle weiter nach Munzig bis zum alten Kalkbergwerk in Miltitz unternehmen.
Der Rundweg führt aber zunächst weiter nach Kettewitz bevor es wieder hinunter ins Kleine Triebischtal geht. Im Tal bietet die idyllisch gelegene Helm-Mühle, dem hungrigen Wanderer eine wunderbare Einkehrmöglichkeit.Weiter durch das Kleine Triebischtal folgt man ein Stück dem Hauptwanderweg „Blauer Strich“ und der „Radweg der Meißner 8“ die ebenfalls hier entlang führen. Weiter durchs Tal gelangt man vorbei an der „Preiskermühle“ nach Semmelsberg zurück bis zum Parkplatz an der Mündung der Kleinen in die Große Triebisch.
Der Rundweg führt aber rechts aus dem Tal steil hinauf zunächst durch ein kleines Wäldchen weiter über einen mit alten Kirschbäumen gesäumten Wiesenweg bis nach Polenz. Durch das Dorf mit seinen wunderbar restaurierten Bauernhöfen gelangt man zur Polenzer Höhe mit dem weithin sichtbaren Funkturm. Von hier hat man einen wunderbaren Ausblick über die Triebischtäler nach Meißen zur Albrechtsburg und zum Dom und in die andere Richtung bis zum Wasserturm nach Siebenlehn. Der Rundweg führt in Verlängerung der Kirschallee zunächst über ein Ackerstück danach links am Wiesenrand entlang bis zum Hauptwanderweg bis zum Ortsrand von Obersemmelsberg. Dort geht es rechts den Weg talwärts zu den Garsebacher Mühlen. Der Weg bietet einen imposanten Blick in das hier felsengesäumte Tal der „Garsebacher Schweiz“. Nach der Triebischbrücke erreicht man zunächst die Mittelmühle, mit noch intakter Mühlentechnik des 20. Jahrhunderts (Besichtigung auf Anfrage). Von hier aus geht es zunächst weiter entlang der S 83 Richtung Meißen.
In Sichtweite der Fichtenmühle, die noch heute in Betrieb ist (Besichtigung auf Anfrage) führt der Rundweg links den Nauweg hinauf zu den „Garsebacher Pechsteinklippen“, einem Natur-denkmal. Hier bietet sich oben auf dem Felsen eine Pause mit herrlichem Ausblick über das Triebischtal. Nach dem Abstieg geht es zunächst weiter über den Nauweg und die Lehmgasse durch den Ort zurück ins Tal zur Barthmühle. Das restaurierte Gebäudeensemble wird heute zur Vermietung für Feiern aller Art mit Übernachtungsmöglichkeiten genutzt. Die Wasserkraft wird jetzt zur Elektroenergiegewinnung genutzt. Der Rundweg führt weiter entlang der S 83 vorbei am Garsebacher Gasthof bis zum Ausgangspunkt der Wanderung.
Wegemarkierung: Gelber Punkt G
Gesamtstrecke : ca. 10 km
Streckenverlauf:
Parkplatz Semmelsberg – Jägersteig – Hufweg – Kuhberg – Kettewitz – Helmmühle – Polenz – Polenzer Linden – Polenzer Höhe – Obersemmelsberg – Mittelmühle – Fichtenmühle – Pechsteinklippen – Barthmühle
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