Pfingstmontag-Muehlentag im Triebischtal bei Meissen

Am 13. Juni 2011 zum 18. Deutschen Mühlentag laden die Müller und Mühlenbesitzer von Meißen bis Rothschönberg zu einer Wanderung durch die romantischen Triebischtäler ein. 9 Wassermühlen und ehemalige Wassermühlen im Großen und im Kleinen Triebischtal von Meißen Buschbad, Garsebach, Semmelsberg, Polenz, Kobitzsch, Robschütz, Roitzschen, Miltitz bis nach Rothschönberg sind am Pfingstmontag für Gäste und Besucher geöffnet. Führungen durch die historischen Gebäude, mit der Möglichkeit die Mühlentechnik zu besichtigen, werden angeboten. Die Müller erzählen Interessierten gern allerlei Wissenswertes aus dem Müllerhandwerk sowie zur historischen Entwicklung der Mühlentechnik in den Triebischtälern. Wer möchte, der kann sich aber natürlich auch über die heutige Nutzung der Wasserkraft zum Beispiel zur Elektroenergiegewinnung informieren. Das Kulinarische Angebot am Mühlentag reicht vom Wildgulasch, über Flammkuchen, Eis und Kaffee&Kuchen bis hin zu deftigen Grillspezialitäten. Man kann Steinmetzen bei der Arbeit zuschauen oder ein frisch gezapftes Pils am Triebischufer geniessen. Kinder können sich in einer Kinderbackstube ausprobieren. Und Kunstinteressierten ist die Galerie im Appenhof  geöffnet. Für Stimmung ist bei Live-Musik ebenfalls gesorgt. Und wem das Alles nicht genug ist, der kann den Besuch in den Triebischtälern noch mit einer Untertageführung durch das alte Kalkbergwerk in Miltitz verbinden.

Helm-Mühle, Hotel+Retaurant, 01665 Polenz / Klipphausen im Triebischtal bei Meissen, Sachsen

Mühlentour Wanderung durch die Triebischtäler bei Meissen

Früher in der Blütezeit der Wind- und Wassermühlen waren es über 50 Mühlen die entlang der Großen und Kleinen Triebisch klapperten. Heute gibt es immerhin noch 3 funktionstüchtige Mühlen und 2 davon sind sogar noch in ständigem Betrieb. Andere wurden von ihren Besitzern liebevoll erhalten und neuen Nutzungen zugeführt. Es gibt sie noch die Mühlenromantik im Triebischtal.

Und alljährlich zum Pfingstmontag, dem Deutschen Mühlentag, stehen die Mühlen besonders im verdienten Mittelpunkt. Dann sind die Mühlen für alle Besucher geöffnet und die Triebischtal-Müller feiern mit Ihren Gästen.

Buschmühle Meißen-Buschbad
Der Name „Buschbad“ geht zurück auf Herr D. Lutheritz, Schularzt der Fürstenschule zu Meißen. Er erkannte die heilkräftige Wirkung einer Quelle nahe der Buschmühle. 1796 richtete er hier ein Kaltwasserheilbad ein. 1797 wurde die Quelle zum Gesundbrunnen erklärt und das Heilbad wurde nach der nahe gelegenen Wassermühle als „Buschbad“ benannt. Mehl wird heute nicht mehr gemahlen. Die Wasserkraft wird zur Elektroenergieerzeugung genutzt. Das Mühlenensemble wurde aufwändig saniert. Eine Pension, ein Restaurant, eine Seniorenwohnanlage sowie ein Physiotherapieeinrichtung mit interessanten Wellnessangeboten sind inzwischen hier untergebracht.

Die Fichtenmühle, Garsebach
Flussaufwärts in der landschaftlich reizvollen „Garsebacher Schweiz“ liegt die Fichtenmühle. Bereits seit 1210 wird hier Mehl gemahlen, damit ist das Anwesen eines der ältesten überhaupt im unteren Triebischtal. Bis heute wird hier Mehl gemahlen. Im Mühlenladen kann man die Mühlenprodukte aus eigener Herstellung und Agrarprodukte regionaler Anbieter erwerben. Auf Anfrage werden Führungen angeboten.

Die „Mittelmühle“, Garsebach
Historische Mühlentechnik, bis heute funktionsfähig, kann man in der Mittelmühle besichtigen. Die Mühle steht unter Denkmalschutz und dient als privates Museum. Von 1552 bis 1975 wurde hier Getreide gemahlen. Ende des 19. Jahrhunderts wurde eine FRANCIS-Turbine mit einer stehenden Welle an Stelle des bis dahin zum Mühlenbetrieb genutzten Wasserrades eingebaut.

Die „Barthmühle“, Garsebach
Oberhalb der Mittelmühle in Garsebach liegt die Barthmühle. Beide Mühlen nutzen übrigens zur Energiegewinnung den gleichen Mühlgraben. Mehl wird hier aber längst nicht mehr gemahlen. Mit einer Wasserturbine wird die Wasserkraft zur Stromerzeugung genutzt. Nach der Sanierung bietet die Mühle heute hübsche Ferienwohnungen und beliebte Veranstaltungsräume für private Feiern. Rustikaler eingerichtete Räume, ein Mühlengarten mit Teichlandschaft machen einen Besuch lohnenswert.

Preiskermühle, Semmelsberg
Oberhalb des Barthmühlenwehrs zweigt links die Straße nach Semmelsberg. Dieser folgend gelangt man ins Kleine Triebischtal zur Preiskermühle. Die Mühle wurde 1723 erbaut und befand sich bis 1858 im Besitz der Familie Preisker. Das Schankrecht wurde 1843 erworben. Schon damals war die Mühle auch ein beliebter Ausflugs- und Erholungsort. Bis 1984 war die Mühle eine Ausflugsgaststätte. Danach verfiel das Ensemble leider. Seit 2003 ist sie im Besitz der Familie Flade, die das Ensemble mit Sorgfalt und Liebe zum Detail Schritt für Schritt wieder aufbaut.

Helm-Mühle Polenz
Etwa 1 km weiter flussaufwärts durch das idyllische Kleine Triebischtal gelangt man zur Helm-Mühle, heute ein beliebtes Hotel + Restaurant. Die Mühle wurde 1589, damals zum Rittergut Oberpolenz der Bärensteiner gehörend, erstmals erwähnt. Das Gebäudeensemble ist typisch für die Bauweise und Anordnung des 18. und 19. Jahrhunderts im Meißner Land. Im 19. Jh. gehörte die Mühle der Familie Helm, von der sie auch ihren Namen erhielt. Bereits damals hatte der Müller übrigens auch eine Brau- und Schanklizenz. Albert Helm, war auch letzter nebenberuflicher Kleinbahnhofsvorsteher des Haltepunktes Polenz. Seit 1909 gab es die Kleinbahnstrecke, die bis 1966 von Meißen – Triebischtal über Garsebach und Wilsdruff bis nach Freital führte. Die Bahnstrecke wurde vor allem zum Zuckerrübentransport gebaut. Heute führt der beliebte Radweg der Meißner 8 auf dem alten Bahndamm durch die linkselbischen Täler.

Niedermühle-Rendlermühle
Unweit der Helmmühle ebenfalls im Kleinen Triebischtal liegt das Gebäudeensemble der Niedermühle. Die Gebäude stammen ebenfalls aus dem 17 Jahrhundert und wurden mehrfach um und ausgebaut. Bis nach dem 2 Weltkrieg wurde hier von der Familie Rendler Mehl gemahlen, von der die Mühle ihren Namen erhielt. Die Gebäude werden heute nur noch zu Wohnzwecken genutzt. Große Teile der Mühlentechnik sind noch vorhanden und müssen schrittweise restauriert werden. Künftig soll die Mühlentechnik in Form eines Kleinen Museums für interessierte Besucher zugänglich gemacht werden.

Die Neidmühle
Über einen Wanderweg nach Kettewitz und weiter zum Jokischberg, gelangt man zurück in das Tal der Großen Triebisch zur Neidmühle. Der Mühlenhof ist noch erhalten. Heute beherbergt die Mühle die Firma Vogt Natursteine, einen bekannten Denkmalpflegemeisterbetrieb. Im Mühlenkeller können an Öffnungstagen die Antriebswellen von einst zwei Wasserrädern und Teile der alten Mühlentechnik besichtigt werden. Auch hier wird die Wasserkraft der Triebisch heute zur Elektroenergiegewinnung genutzt.

Die Mühle Miltitz, Furkert-Bartsch Mühle, Munzig
Schon in 4. Generation setzt die Familie Bartsch die Mühlentradition in Miltitz fort. Die Mühle wurde 1622 erstmals urkundlich erwähnt. Noch heute wird hier einheimisches Getreide zu einer Vielzahl von Qualitätsmehlprodukten verarbeitet. Im Mühlenladen kann man die Produkte der Mühle erwerben, übrigens nicht nur Mehl. Ca 300 m entfernt von der Mühle unmittelbar an der Bahntrasse befindet sich der Eingang zum stillgelegten Alten Kalkbergwerk. Auch dort lohnt sic ein Besuch.

Wetzelmühle – Appenhof, Rothschönberg
Nicht ungenannt bleiben soll die Wetzelmühle, heute Appenhof, zwischen Munzig und Rothschönberg. Die liebevoll denkmalgerecht sanierten Fachwerkgebäude aus dem 18. Jahrhundert beherbergen heute einen Kunsthandwerkerhof und eine kleine Galerie.

Helm-Mühle, Hotel+Retaurant, 01665 Polenz / Klipphausen im Triebischtal bei Meissen, Sachsen

1. Mai – Maiwanderung in die Triebischtäler bei Dresden

Wenn nach einem langen Winter die Natur auflebt, verändern sich mit dem Beginn der Maienblüte auf faszinierende Weise Landschaft und Vegetation. Bäume und Blumen stehen in voller Blüte. Mit der Natur lebt auch der Mensch auf. Der Blaue Himmel, die frische Luft, das Grün der Pflanzen und strahlender Sonnenschein locken uns ins Freie. Wie in jedem Jahr zieht es dann auch wieder viele Wanderfreunde und Radfahrer aus Meißen, Dresden, Radebeul, Freiberg, Nossen und dem ganzen Elbland in die zauberhafte Natur der Romantischen Triebischtäler. Vielleicht planen auch Sie Ihre Maiwanderung in diesem Jahr zu uns in das idyllische Kleine Triebischtal. Wir bieten allen Wanderfreunden eine spezielle Karte zum Maifeiertag.

Suppe & Salat

Kleiner Gemischter Salatteller
mit Gurke, Tomate, Paprika und Mais und Hausdressing, 3,90 Euro

Soljanka nach „Helm-Mühlen Art“
mit Zitrone und Creme Fraiche, 3,60 Euro

Hauptgerichte

Braten vom Jungschwein
mit Sauerkraut und Böhmischen Knödeln, 9,30 Euro

Zartes Kasslerrückensteak gratiniert,
mit Rahmsauerkraut und Kartoffeltalern, 10,30 Euro

Gebratenes Seelachsfilet in der Eihülle
mit Kartoffel – Rucolasalat, 9,30 Euro

Pasta für unsere Vegetaria
mit Champignonsahnesoße und Käse, 8,60 Euro

Spargelgerichte

Frischer Stangenspargel
mit Salzkartoffeln, 9,60 Euro

Frischer Stangenspargel
mit einem Schweineschnitzel und Salzkartoffeln, 12,70 Euro

Frischer Stangenspargel
mit Schwarzwälder Schinken und Salzkartoffeln, 11,70 Euro

Frischer Stangenspargel
mit Rinderzunge und dazu Salzkartoffeln, 13,10 Euro

Wir servieren Ihnen zu jedem Spargelgericht wahlweiseSauce Hollandaise oder zerlassene Butter.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch im romantischen Triebischtal bei Meißen. Gern reservieren wir Ihnen einen Tisch, Rufen Sie uns an unter Tel. 03521/458641.

Helm-Mühle, Helmmühlenweg 1, 01665 Polenz, Gemeinde Klipphausen