UMGEBUNG

Wenn Sie die Nähe zur Stadt schätzen und gleichzeitig die Vorzüge einer ruhigen Umgebung inmitten der Natur genießen möchten, empfehlen wir Ihnen, unsere Übernachtungsangebote zu nutzen.

Die Zimmer sind komfortabel im ländlichen Stil eingerichtet.


Die wohl weltweit kleinste „Schweiz“, so bezeichnete man einst malerische Felsformationen, finden Sie über dem Tal der Triebisch rund um Garsebach. Das Gestein, aus dem die Klippen bestehen, ist „Pechstein“, eine seltene fast schwarze Form des Obsidian. Das Garsebacher Vorkommen gilt als das größte Peichsteinmassiv Mitteleuropas. Das Lavagestein mit seiner glasartigen Struktur bildet nicht nur eine malerische Kulisse, es handelt sich auch um ein geologisches Naturdenkmal.
Garsebacher Schweiz

An der Triebisch bei Miltitz wurde wohl schon seit dem 15. Jh. Kalkstein und Marmor abgebaut. Auch nach Silber wurde hier gesucht. Im 2. Weltkrieg versuchte die Wehrmacht mit KZ-Häftlingen, die zu unmenschlichen Bedingungen eingesetzt wurden, hier eine unterirdische Benzinfabrik zu errichten. Im Juli 2000 wurde auf dem stillgelegten Gelände ein Schaubergwerk für Besucher eingerichtet. Neben Führungen finden hier jetzt Konzerte und andere Veranstaltungen statt.
Schaubergwerk

Hoch über dem Elbtal auf einem bewaldeten Fels liegt die Burg von Schloss Scharfenberg, ein Ort der Dichter und Denker von je her anregte. Zusammen mit Siebeneichen, Neuhirschstein und Strehla gehört sie zu den ältesten Burganlagen Sachsens. Sie diente einst als Feste bei der Kolonialisierung slawischer Gebiete und später dem Schutz der reichen Sächsischen Silbervorkommen. Heute locken die Besitzer mit vielfältigen kulturellen Veranstaltungen Gäste in das historische Gemäuer.
Schloss Scharfenberg

Im Tal der Triebisch bei Munzig finden Sie das Mundloch des Rothschönberger Stollen, einem einzigartigen Sächsischen Bergbaudenkmal. Mit neuer Abbautechnik gelangten die Freiberger Silberbergwerke im 18. Jh. zu neuer Blüte. Mit den Abbautiefen wuchsen aber auch die Probleme bei der Grubenentwässerung. Die Lösung war der Bau des neuen Erbstollens auf Elbtalniveau von Freiberg bis zur Triebisch, der die Silberstollen noch heute durch natürliches Gefälle entwässert.
Stollntor ~ Rothschönberg

In einem Seitental der Großen Triebisch liegt Burkhardswalde, weithin sichtbar mit seiner markanten gotischen Kirche. Diese „Perle“ unter den Kirchen ist mit ihrem Schieferdach im Meissner Land und in ganz Sachsen bekannt. Das Gotteshaus soll einst Wallfahrtskirche gewesen sein, wofür auch die Jahrmärkte sprechen, die ins 20. Jh. hier als „Bauernmärkte“ stattfanden. Auf quadratischem Grundriss hat das Gemäuer ein dreischiffiges Langhaus mit gotischem Netzgewölbe.
Burkhardtswalde

Obwohl die Blütezeit der Wind- und Wassermühlen zum Ende des 19. Jh. vorbei ist, gibt es noch heute eine große Vielfalt an erhaltenen Mühlen in Deutschland. Einige, wie zum Beispiel die Barthmühle, sind sogar noch in Betrieb. Ein intaktes Wehr mit Mühlgraben sowie eine Wasserturbine, die heute zur Stromerzeugung genutzt wird, aber natürlich auch die rustikal eingerichteten Gasträume mit Mühlengarten machen einen Besuch lohnenswert.
Barthmühle

Taubenheim ist das Zentrum des Kleinen Triebischtals. Als Sehenswürdigkeiten sind das Schloss und die Kirche bekannt. Das Schloss wurde um das Jahr 1600 erbaut. Nach Umbauten finden Sie hier Elemente von Renaissance, Barock und Jugendstil. Die Kirche beinhaltet mehr Kunst als man glauben mag. Das Netzgewölbe des Altarraumes hat vermutlich ein Schüler A. v. Westfalen erbaut. Der Taufstein, die Kanzel und der Altar sind von H. Köhler d. Ä. gearbeitet. Die Deckenmalereien stammen von J. Ewigk aus Pirna.
Taubenheim ~ Barockkirche

Sörnewitz
Sörnewitz